Es strömt fortwährend vom Kopf herunter dasselbe, was die Erde einmal von innen nach außen hat strömen lassen, und was da oben (im Gebirge) hart geworden ist zum Beispiel als Quarzkristall sich absetzte. Das strömte da vom Innern der Erde heraus; und beim Menschen strömt es vom Kopf nach dem ganzen Körper. Es ist das Quarz oder Kieselsäure.
Nur läßt der menschliche Körper den Quarz nicht Kristall werden. Sie entstehen aber nicht wirklich, sie werden aufgehalten, und wir haben dann sozusagen in ganz starker Verdünnung den Quarzsaft in uns. Hätten wir diesen nicht in uns, dann könnten wir zum Beispiel noch so viel Zucker essen wir hätten niemals einen süßen Geschmack im Mund. Das macht der Quarz, den wir in uns haben, aber nicht durch seine Stofflichkeit, sondern durch das, daß der Wille in ihm ist, sechseckig zu werden als Kristall. [1]
| [1] | GA 351, Seite 165f | (Ausgabe 1966, 270 Seiten) |
| GA 351: | Mensch und Welt. Das Wirken des Geistes in der Natur. Über das Wesen der Bienen (1923) |